Dachboden ausbauen für mehr Platz

In vielen, vor allem älteren, Eigenheimen wird der Dachboden nur als Abstellkammer genutzt. Das kann natürlich sinnvoll sein, wenn viel gelagert werden muss und der Keller nur klein ist oder es gar keinen gibt. Allerdings kann aus einem Dachboden auch ein weiteres Stockwerk werden. Besonders, wer jedem Kind ein eigenes Zimmer anbieten möchte oder generell mehr Wohnraum benötigt, sollte darüber nachdenken, aus dem “verlorenen Raum” unter dem Dach mehr zu machen.

Dabei muss man auch nicht alles den Handwerkern überlassen. Das ausmisten und die “besenreine” Reinigung kann jeder leicht selbst übernehmen. Alte Möbel, Klamotten, Spielzeuge und weitere Gegenstände lassen sich auf dem Flohmarkt verkaufen – entweder einem offiziellen, oder man organisiert einen persönlichen im Garten oder Hinterhof, wie es sich in den Großstädten mittlerweile etabliert hat. Alternativ kann man auch über Verkaufsplattformen im Internet etwa Bücher oder Möbel an den Mann bringen. Ist der Dachboden so weit leer geräumt, kann über die Ausstattung des Wohnraums gesprochen und erste Einkäufe diesbezüglich getätigt werden, etwa Parkett, Teppichboden oder Dichtungs- und Dämmungsmaterial, wenn man keine Handwerker damit betreuen möchte.

Wer sich selbst viel zutraut und eventuell im Bekannten- oder Verwandtenkreis Dachdecker, Elektriker oder Handwerker hat, kann beispielsweise auch Wanddurchbrüche (für die Treppe) oder das Legen von Leitungen und Verputzen von Wänden selbst durchführen. Dazu lohnt es sich, das passende Werkzeug zu mieten, da man dieses nur für den Moment benötigt. Im Internet kann jede Art von Baumaschine und kleiner Handwerkshelfer gemietet werden, von der Bohrmaschine über Container bis hin zum Autokran, wie z.B. bei Hoffmann Arbeitsbühnen (http://www.hoffmann-arbeitsbuehnen.de/autokran-karlsruhe.html). Dieser empfiehlt sich besonders, wenn größere Materialien ins Dachgeschoss befördert oder Abfall von dort hinunter gebracht werden müssen. Sie finden in Ihrer Gegend eigentlich immer einen Anbieter, der Ihnen diesbezüglich Unterstützung anbieten kann.

Wer genug finanzielle Mittel hat und sich die eigenen Handwerkskünste in Grenzen halten, ist natürlich immer gut beraten, auch einen professionellen Dachdecker anzuheuern. Das dürfte die entspannteste Option sein und am schnellsten gehen – gibt aber natürlich weniger Spaß, da die eigene erfolgreiche Arbeit am erfolgreichsten nachwirkt.